Merken An einem verregneten Sonntagmorgen stand ich in der Küche und wollte eigentlich nur einen einfachen Kuchen für mein Mittagessen mit Freunden backen. Meine Hände fuhren instinktiv nach dem Olivenöl statt nach Butter, und plötzlich war ich auf eine Entdeckungsreise geschickt. Dieser Schokokuchen hat sich seitdem zu meinem absoluten Liebling für besondere Anlässe entwickelt, weil er immer gelingt und jeden zum Schmunzeln bringt.
Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich diesen Kuchen zum ersten Mal für meinen Geburtstag servierte. Meine Freundin Claudia biss hinein und ihr Augen weiteten sich. Woher kommt diese intensive Schokoladentiefe, fragte sie, und ich muöste gestehen, dass es das kleine Geheimnis des Olivenöls ist. Seitdem backe ich ihn für jedes festivities dinner, und er wird nie langweilig.
Zutaten
- Mehl: Ein gutes universelles Mehl bildet die Struktur, achte darauf, es gründlich mit dem Kakao zu vermischen
- Entsüßtes Kakaopulver: Je höher die Qualität, desto intensiver wird der Schokoladengeschmack
- Granulierter Zucker: Er gibt die Süße und hilft beim Aufgehen des Kuchens
- Backpulver und Natron: Diese beiden sorgen gemeinsam für die perfekte Locke im Kuchen
- Meersalz: Eine Prise hebt den Schokoladengeschmack wunderbar hervor
- Extravierge Olivenöl: Das ist das Geheimnis für Saftigkeit, wähle ein mildes, fruchtiges Öl
- Vollmilch: Sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Olivenöl verbindet
- Eier: Ebenfalls Zimmertemperatur für eine glatte Emulsion
- Vanilleextrakt: Ein guter Auszug rundet den Geschmack ab
- Heißer Kaffee: Er intensiviert die Schokolade unglaublich, kann aber durch heißes Wasser ersetzt werden
- Bitterschokolade: Fein gehackt sorgt sie für eine glatte Ganache
- Schlagsahne: Erwärme sie fast bis zum Kochen für perfekte Resultate
- Butter: Ein großzügiger Esslöffel gibt der Ganache Glanz und Geschmack
- Geröstete Haselnüsse: Die Haut sollte abgerieben sein für den besten Biss
- Zucker für die Praline: Lass ihn langsam schmelzen und beobachte die Farbe genau
Anweisungen
- Den Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 175 Grad vor und fette zwei runde Kuchenformen mit etwas Olivenöl ein. Lege Backpapier in den Boden und drücke es gut an, damit der Kuchen später leicht herauskommt.
- Die trockenen Zutaten vermischen:
- In einer großen Schüssel verrührst du Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver, Natron und Salz gründlich. Nimm dir dafür etwas Zeit, damit sich alles gut verbindet.
- Die feuchten Zutaten vorbereiten:
- In einer zweiten Schüssel verrührst du Olivenöl, Milch, Eier und Vanille, bis alles schön glatt ist. Gieße diese Mischung dann zu den trockenen Zutaten und rühre gerade so lange, bis alles eben kombiniert ist.
- Den Kaffee hinzufügen:
- Gieße langsam den heißen Kaffee in den Teig und rühre dabei ständig weiter. Der Teig wird dünn werden, das ist normal und genau richtig.
- Backen:
- Verteile den Teig gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Formen und backe sie 35 bis 40 Minuten. Ein Stäbchen in der Mitte sollte fast sauber herauskommen.
- Kühlen lassen:
- Lass die Kuchen 10 Minuten in den Formen abkühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Gitter stürzt. Warte, bis sie komplett abgekühlt sind, bevor du weitermachst.
- Die Ganache zubereiten:
- Gib die fein gehackte Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel. Erwärme die Sahne in einem kleinen Topf bis sie fast zu kochen beginnt, gieße sie dann über die Schokolade und lasse alles zwei Minuten stehen. Füge die Butter hinzu und rühre, bis alles glatt und glänzend ist. Lass die Ganache abkühlen, bis sie cremig genug ist zum Auftragen.
- Die Praline machen:
- Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Erwärme den Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze, dabei schwenkst du den Topf regelmäßig, bis der Zucker geschmolzen und bernsteinfarben ist. Nimm den Topf vom Herd, rühre die Haselnüsse und die Prise Salz unter und verteile die Mischung schnell auf dem vorbereiteten Blech. Lass alles komplett abkühlen, bevor du es in Stücke brichst oder grob hackst.
- Zusammenstellen:
- Platziere die erste Kuchenschicht auf einem Servierteller. Bestreiche sie mit einem Drittel der Ganache. Lege die zweite Schicht darauf und bestreiche den gesamten Kuchen oben und an den Seiten mit der restlichen Ganache. Dekoriere großzügig mit den Pralinenstücken.
Merken Bei meinem letzten Familienfest servierte ich diesen Kuchen zum ersten Mal meinem Onkel, der eigentlich kein Schokoladenfan ist. Nach einer Gabel voll war er verstummt, und am Ende war er derjenige, der sich noch ein zweites Stück nahm. So ein Moment erinnert mich daran, warum ich überhaupt koche.
Die perfekte Textur finden
Ich habe gelernt, dass der Teig dünn sein muss, nicht dicker. Am Anfang war ich immer besorgt, dass ich etwas falsch gemacht hatte, aber tatsächlich ist das genau richtig. Der Kuchen geht schön auf und wird wunderbar saftig.
Ganache mit Geduld zubereiten
Die Sahne soll fast kochen, aber nicht überkochen. Wenn du die heiße Sahne über die Schokolade gibst, gib ihr Zeit zu schmelzen. Das Rühren danach sollte sanft und geduldig geschehen, bis eine glänzende, homogene Masse entsteht.
Praline meistern
Zucker karamellisieren erfordert Zeit und Geduld. Wenn der Zucker einmal bernsteinfarben ist, musst du schnell sein mit den Haselnüssen. Die Praline sollte vollständig abkühlen, bevor du sie bearbeitest, ansonsten klebt sie zusammen.
- Nimm dir Zeit beim Karamellisieren, das Ergebnis wird es wert sein
- Die Praline lässt sich auch vorbereiten und in einem luftdichten Behälter aufbewahren
- Brich sie in verschiedene Größen für interessante Textureffekte
Merken Genieße jeden Bissen dieses Kuchens, sei es bei einem großen Fest oder einem ruhigen Nachmittag für sich allein. Schokolade hat die wunderbare Eigenschaft, jeden Moment etwas besonderer zu machen.
Rezept-Fragen und Antworten
- → Warum wird Olivenöl statt Butter verwendet?
Olivenöl verleiht der Torte eine besonders saftige, feuchte Textur und hält sie länger frisch. Es bringt zudem eine subtile Geschmacksnote ein, die perfekt mit der intensiven Schokolade harmoniert.
- → Kann ich die Torte im Voraus zubereiten?
Ja, die Tortenböden können bis zu 2 Tage im Voraus gebacken und gut verpackt bei Raumtemperatur gelagert werden. Die fertig montierte Torte hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage.
- → Warum wird Kaffee zum Teig hinzugefügt?
Kaffee intensiviert und vertieft das Schokoladenaroma, ohne selbst geschmacklich hervorzutreten. Er verstärkt die natürlichen Kakaoaromen und sorgt für eine reichhaltigere Geschmackserfahrung.
- → Wie bewahre ich übrige Torte am besten auf?
Die Torte sollte abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit die Ganache ihre optimale Konsistenz erreicht.
- → Kann ich andere Nüsse für das Praline verwenden?
Absolut! Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse eignen sich hervorragend als Alternative. Achten Sie darauf, die Nüsse vorher zu rösten, um das volle Aroma zu entfalten.
- → Welche Schokolade eignet sich am besten für die Ganache?
Bitterschokolade mit 60-70% Kakaoanteil liefert das beste Ergebnis. Sie bietet eine perfekte Balance zwischen Süße und Schokoladenintensität und ergibt eine glänzende, geschmeidige Ganache.